Messearchitektur, Cemat 2008

Messekonzepte im städtebaulichen Prinzip

Ganz gleich ob es sich um große oder kleine handelt: Messen folgen immer einem städtebaulichen Prinzip. Messestände sind wie Häuser, die Gänge wie Straßen. Ganz wie in einer Stadt wird Infrastruktur benötigt. Nicht zuletzt möchten sich ortsfremde Besucher gut und problemlos zurechtfinden. Analogien wie diese gibt es freilich auch zwischen Planung und Verwirklichung eines Messeauftritts einerseits und dem Bau eines Hauses andererseits. Wir als Messearchitekten planen gemeinsam mit unserem Kunden – dem Bauherrn, um in der Metapher zu bleiben – einen Messestand nach seinen Vorstellungen. Gemeinsam finden wir Antworten auf seine elementaren Fragen:

Wie gelingt es, meine Marke authentisch und unverwechselbar zu inszenieren?
Wie wird das Innere, wie die Hülle meines Messestandes perfekt gestaltet?
Was passt zu mir?
Was will ich überhaupt aussagen?

Die Kunst gelungener Messearchitektur besteht darin, den vorhandenen Raum so zu planen, dass er auf vielen Ebenen optimal genutzt wird und als Marke wiedererkennbar bleibt. Dabei lässt sich mit allerlei Attributen spielen: Mit Farbe und Textur, mit Licht und Schatten, mit Bildern und Texten, mit Musik und Videos. Mit innen und außen. Die Größe des Raums ist da zweitrangig. Erstklassig aber ist Design, das sich unterscheidet, dadurch neugierig macht und Aufmerksamkeit weckt.