59 Jahre und ein bisschen weise
imb: troschke und die Frankfurter Buchmesse – eine gemeinsame Geschichte.
Mit über 7.000 Ausstellern aus rund hundert Ländern ist die Frankfurter Buchmesse
der bedeutendste Handelsplatz für Bücher und Medien. Der weltweit wichtigste Treffpunkt für Autoren, Verleger und Literaturbegeisterte blickt auf eine inzwischen 61-jährige Geschichte zurück. (Fast) von Beginn an dabei ist imb: troschke. 2010 richtet das Mörfelden-Walldorfer Messebauunternehmen seine nunmehr 59. Buchmesse aus – ein Anlass, auf eine kleine Spurensuche nach dem Erfolgsgeheimnis dieser langen Partnerschaft zu gehen.
1949. Die Bundesrepublik ist erst wenige Monate alt. Mit viel Engagement und Sinn für Improvisation
findet in Frankfurt die erste Buchmesse nach dem Krieg statt. Auch die Verlagsbranche
steht ganz im Zeichen des Wiederaufbaus. Die erste Bücherschau der Nachkriegszeit
hat schon beinahe Symbolcharakter für einen sozialen und intellektuellen Neubeginn.
imb: troschke – ursprünglich eine Schreinerei, die sich gerade mit großen Schritten zum
Messebauunternehmen wandelt – gibt es zu diesem Zeitpunkt schon seit fünfzehn Jahren.
1951 gelingt es dem Firmengründer Hermann Troschke, die Frankfurter Buchmesse als
Kunden zu gewinnen. Gemeinsam ist Auftraggeber und Kunde von Anfang an der Sinn für
Kunst und Kultur. Eine Seelenverwandtschaft mit nachhaltiger Wirkung: Fortan werden die
durchdachten Systemstände in Mörfelden konzipiert, gelagert und jedes Jahr in Frankfurt
aufgebaut – eine logistische Meisterleistung, schon damals.
Gemeinsam wachsen – gemeinsam etwas bewegen.
In den 50-er Jahren wird die Buchmesse zunehmend zum kulturellen Hoffnungsträger der
noch jungen Bundesrepublik. Die Besucherzahlen steigen, Jahr für Jahr treffen sich mehr
Autoren, Verleger und Kulturschaffende in Frankfurt. Auch die Zahl der ausländischen Gäste
und Mitwirkenden steigt, die Buchmesse gewinnt international zusehends an Ansehen und
Bedeutung.
Schon bald wird es eng in Mörfelden-Walldorf. In der zweiten Hälfte der 60-er Jahre beginnt
man bei imb: troschke mit dem Bau weiterer Hallen, die der steigenden Zahl an Standkomponenten angemessen Raum bieten. Auch die Messestände selbst erfahren stetige Weiterentwicklung, um den wachsenden Anforderungen Rechnung zu tragen. 1967 wird die bereits dritte Generation des Systemkonzepts der Öffentlichkeit präsentiert.
Grundlage ist dabei von jeher der rege Dialog mit Ausstellern und Verantwortlichen, wie etwa
dem damaligen Buchmesse-Direktor Peter Weidhass. Ein sehr fruchtbarer Gedankenaustausch, der sich in all den Jahren vor allem an einem orientiert: den Bedürfnissen und Ansprüchen der Nutzer und Besucher einer der größten Literaturmessen der Welt. Partnerschaftliche Kommunikation als Credo einer langjährigen Kundenbeziehung, die bis heute Früchte trägt.
In den siebziger Jahren erblickt ein echter Buchmesse-Klassiker das Licht der Welt – der von
Reinhard Walburg entworfene „Sitzschrank“. Das etwa 97 cm x 47 cm große Möbelstück mit
zwei Türen lässt sich als Stauraum und Sitzgelegenheit gleichermaßen nutzen und kann in
beliebiger Anzahl und Formation flexibel auf einem Stand platziert werden. Über die Frage,
wie viele dieser kompakten Multitalente in den letzten Jahren ihren Weg in die heimischen
vier Wände so mancher Aussteller gefunden haben, wird gern spekuliert ...
Das 21. Jahrhundert – ein Standkonzept geht mit der Zeit.
Stolze 42.900 qm Standfläche fallen inzwischen in den Verantwortungsbereich von imb:
troschke. System- und AKV-Stände, Zentren und Foren werden in Mörfelden-Walldorf entworfen, gebaut, gelagert und gepflegt. Eine schier unvorstellbare Zahl an Bauteilen will regelmäßig gewartet sein und muss jedes Jahr im Herbst binnen einer Woche nach Frankfurt
transportiert und in den weitläufigen Messehallen aufgebaut werden – Koordination sämtlicher Dienstleister wie Elektriker, Bodenverleger und Monteure inklusive. Schließlich bietet das Unternehmen heute Messebau, Messearchitektur und Messemanagement aus einer Hand.
2010 erhielt imb: troschke den Auftrag, die neuen HotSpots, geplant durch ein Architekturbüro zu realisieren. Auf sechs Sonderflächen präsentieren sich Anbieter digitaler Lösungen und Medien - konzeptionell wie technisch gesehen ein Kind seiner Zeit.
Die Sache mit der Weisheit.
imb: troschke und die Frankfurter Buchmesse verbindet eine langjährige Beziehung. Eine
solche Beständigkeit im Verhältnis zwischen Serviceleister und Kunde ist heute selten geworden.
Man hatte von Anfang an viel gemeinsam – allem voran ein ausgeprägtes Faible für die kulturellen Seiten des Lebens, verbunden mit dem Ehrgeiz, ihnen zunehmend Raum im Alltag zu geben. Dazu ein gehöriges Maß an kommunikativer Aufrichtigkeit und Teamgeist. Und nicht zuletzt die Neugierde an der Innovation und der Ansporn, so zeitgemäße wie individuelle Lösungen zu kreieren.
imb: troschke und die Frankfurter Buchmesse haben eine gemeinsame Geschichte und über
die Jahre viel erlebt. Zwei Pioniere, die miteinander groß geworden sind. Immer reifer, umsichtiger und erfahrener. So mancher mag es sogar weise nennen.
Mehr Informationen über uns erhalten Sie unter Telefon 06105-977820 oder unter www.imb-troschke.de

